Lage

IM GRÜNEN ZUHAUSE

Avellana befindet sich in Wetzikon, im schönen Zürcher Oberland. Sie liegt sehr zentral im Stadtgeschehen und doch nur einen Katzensprung vom Pfäffikersee und dem dazu gehörigen Naturschutzgebiet entfernt. Der nahe gelegene Bachtel (1115 m.ü.M.) und der Atzmännig (1282 m.ü.M.) locken im Sommer mit Wanderwegen und im Winter zum Schlitteln und Skifahren.

zu Fuss
Schönau-Weiher 1 Minute
Bushaltestelle 2 Minuten
Kindergarten / Primarschule 5 Minuten
Einkaufen 8 Minuten
mit dem Fahrrad
Sekundarschule 4 Minuten
Strandbad Ausslikon 7 Minuten
Fussballplatz 8 Minuten
Jucker Farm 11 Minuten
mit dem Auto
Autobahnauffahrt Uster 6 Minuten
Flughafen Zürich-Kloten 21 Minuten
Zürich City 31 Minuten
Atzmännig 32 Minuten
mit dem ÖV
Wetzikon Bahnhof 7 Minuten
Uster Bahnhof 17 Minuten
Rapperswil-Jona 28 Minuten
Zürich Hauptbahnhof 32 Minuten
Herbarium
Hasel

Gemeiner Hasel

Lateinisch: Corylus avellana
Familie: Birkengewächse
Max. Grösse: 10 Meter
Ursprung: Europa und Kleinasien
Blüten: grün-rötlich
Blütezeit: Februar / März

Gut zu wissen

Den Haselstrauch gibt es schon ausgesprochen lange. Die ältesten fossilen Überreste sind rund drei Millionen Jahre alt. In der Steinzeit war die Hasel das dominierende Gehölz in Mitteleuropa, ihre Nüsse zentraler Bestandteil der menschlichen Ernährung. Vielleicht denken Sie daran, wenn Sie im Herbst ein paar feine Haselnüsse vom Baum pflücken – oder sich einen Pfeilbogen aus einer jungen Rute basteln.

Judasbaum

Gewöhnlicher Judasbaum

Lateinisch: Cercis siliquastrum
Familie: Hülsenfrüchtler
Max. Grösse: 6 Meter
Ursprung: Mittelmeerraum
Blüten: purpur-rosa
Blütezeit: April / Mai

Gut zu wissen

Die Hülsenfrüchte des Judasbaum eignen sich nicht zum Verzehr, dafür aber seine süss-sauren Blüten. Auf einem Salat sehen sie auch hübsch aus. Ebenfalls beliebt ist das ausgesprochen harte, schön gemaserte Holz: als Furnierholz. Dass sich der biblische Judas an einem Judasbaum erhängt hat, stimmt wohl nicht. Wahrscheinlich ist aber, dass der «Baum aus Judäa» von den Römern in den westlichen Mittelmeerraum gebracht wurde.

Frauenmantel

Weicher Frauenmantel

Lateinisch: Alchemilla mollis
Familie: Rosengewächse
Max. Grösse: 0,5 Meter
Ursprung: Südosteuropa bis naher Osten
Blüten: gelb-grün
Blütezeit: Juni / Juli

Gut zu wissen

Der Frauenmantel scheidet Wassertropfen durch feine Poren am Blattrand aus. Diese nutzten keltische Druiden für rituelle Reinigungen. Alchemisten wollten daraus Gold machen. Heute verwenden wir seine weichen, hellgrünen Blätter für weltlichere Zwecke. Man kann sie in den Salat schnipseln oder als Gemüse kochen. Geschmacklich erinnert das an Kohlrabi. Getrocknete Blätter ergeben Tee und Vitaminspender für den Winter.

Kornelkirsche

Kornelkirsche

Lateinisch: Cornus mas
Familie: Hartriegelgewächse
Max. Grösse: 8 Meter
Ursprung: Südeuropa
Blüten: goldgelb
Blütezeit: März / April

Gut zu wissen

Das Holz der Kornelkirsche ist so hart und dicht, es sinkt im Wasser. Hilfreiche Rettungsboote gibt das nicht. Praktischer sind die daraus gefertigen Ziegenhainer: speziell knorzige und robuste Wanderstöcke. Auch Lanzen und Speere wurde einst daraus gemacht. Richtig toll sind die süssen roten Früchte: Fallen sie vom Baum, kann man sie sofort geniessen. Oder man macht leckere Konfitüre, Saft oder Kompott daraus.

Lungenkraut

Gemeines Lungenkraut

Lateinisch: Pulmonaria officinalis
Familie: Raublattgewächse
Max. Grösse: 0,5 Meter
Ursprung: Mittel- und Osteuropa
Blüten: weiss
Blütezeit: März / April

Gut zu wissen

Schon die Naturheilkundlerin Hildegard von Bingen (1098 bis 1179 n. Chr.) schrieb dem Lungenkraut eine heilsame Wirkung zu: bei Erkrankungen der Atemwege etwa. In der Traditionellen Chinesischen Medizin setzt man es auch bei Magen- und Darmbeschwerden oder zur Wundheilung ein. Nur: Zur ernsthaften medizinischen Behandlung taugt das Lungenkraut nicht. Ein bekömmlicher Tee lässt sich daraus aber schon brauen.

Winterlinde

Winterlinde

Lateinisch: Tilia cordata
Familie: Malvengewächse
Max. Grösse: 35 Meter
Ursprung: Mitteleuropa
Blüten: grünlich-gelb
Blütezeit: Juni / Juli

Gut zu wissen

Die Linde ist nicht nur weitverbreitet, sie kann auch richtig alt werden. Das hat mit ihrer Fähigkeit zu tun, sich immer wieder zu verjüngen. Kein Wunder, ist sie zum Zentrum vieler Baumkulte und Rituale geworden. Die Lindenblüten werden von Bienen und Imkern wegen ihres feinen Nektars und hohen Zuckergehalts geschätzt. Schnitzer und Instrumentenbauer nutzen das weiche, helle Lindenholz gerne für ihre Arbeiten.